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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Indiens größtes staatliches Raffinerieunternehmen, die Indian Oil Corporation, hat russisches Rohöl von nicht sanktionierten Unternehmen gekauft, um die aufgrund der US-Sanktionen gegen Rosneft und Lukoil verlorenen Lieferungen zu ersetzen. Das Unternehmen erwarb 3,5 Millionen Barrel ESPO-Rohöl zu Preisen in Dubai und suchte gleichzeitig nach alternativen Lieferquellen in Amerika. Die indischen Raffinerien sehen sich mit höheren Importkosten konfrontiert, da sie nicht mehr auf verbilligtes russisches Öl zurückgreifen können.
CitizenX, eine Schweizer Plattform für Staatsbürgerschaft durch Investitionen, hat Capital Exodus lanciert, ein Echtzeit-Dashboard, das die globalen Vermögensabwanderungsmuster von Millionären und Milliardären verfolgt. Das Tool überwacht, wie politische Veränderungen, Steuersätze und geopolitische Ereignisse die Mobilität von HNWI in verschiedenen Ländern beeinflussen. Die USA, die Vereinigten Arabischen Emirate und Singapur verzeichnen bedeutende Zuflüsse, während China, Indien und Russland bemerkenswerte Abflüsse verzeichnen. Die Plattform bietet prädiktive Analysen und standardisierte Daten in USD und BTC, um Trends in der globalen Vermögensverteilung zu verstehen.
Die kolumbianische Erdölindustrie befindet sich in einer existenziellen Krise, da die nachgewiesenen Reserven seit 2013 um mehr als 400 Millionen Barrel zurückgegangen sind, so dass die Produktion bei den derzeitigen Raten für weniger als acht Jahre ausreicht. Die von Präsident Petro verhängten Verbote von Fracking und neuen Explorationen in Verbindung mit einer hohen Besteuerung haben ausländische Investitionen vertrieben und die Produktion geschwächt. Ohne neue Entdeckungen oder einen grundlegenden Politikwechsel läuft Kolumbien Gefahr, seine wichtigste Einnahmequelle für Exporte zu verlieren und seine Wirtschaft innerhalb eines Jahrzehnts zu destabilisieren, wobei ausländische Investitionen in den Energiesektor deutlich zurückgehen werden.
Die Zahl der US-Ölbohranlagen ging in dieser Woche auf 546 zurück, wobei die Zahl der Ölbohranlagen im Vergleich zum Vorjahr um 65 auf 414 sank, während die Zahl der Erdgasbohranlagen zunahm. Trotz des Rückgangs der aktiven Bohranlagen erreichte die Rohölproduktion in den USA mit 13,644 Millionen Barrel pro Tag ein neues Rekordhoch. Das Permian-Becken verzeichnete einen leichten Anstieg der Zahl der Bohranlagen, blieb aber unter dem früheren Niveau, während das Eagle-Ford-Becken stabil blieb. Die WTI-Rohölpreise gingen leicht zurück und lagen bei 60,54 $ pro Barrel.
Chevron meldete Ergebnisse für das dritte Quartal, die über den Erwartungen lagen. Nach der Übernahme der Hess Corporation für 53 Mrd. USD stieg die Produktion auf 4,1 Mio. boepd. Das Unternehmen übertraf die Gewinnerwartungen, erwirtschaftete einen starken Cashflow und bekräftigte die Pläne für Dividendenwachstum und Aktienrückkäufe, während es bis 2026 Kostensenkungen in Höhe von 2 bis 3 Milliarden Dollar anstrebt. Die Guyana-Aktivitäten von Hess werden als transformativ für das zukünftige Wachstum angesehen.
Die Schweizerische Nationalbank meldete für die ersten neun Monate des Jahres 2025 einen Gewinn von 12,6 Milliarden Franken, doch die Gewinnausschüttung an die Kantone und den Bund für das Jahr 2026 bleibt ungewiss. Die Ausschüttung hängt von den endgültigen Jahresergebnissen und den Marktentwicklungen ab. Die Erwartungen der Kantone sind unterschiedlich: Einige rechnen mit einer Nullrunde, andere mit einer Erhöhung. Die derzeitige Vereinbarung über die Gewinnausschüttung läuft Ende 2025 aus, so dass neue Verhandlungen erforderlich sind.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde lobte die fiskalischen Fortschritte und das Wirtschaftsmanagement Italiens unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und wies darauf hin, dass das italienische Haushaltsdefizit in diesem Jahr früher als geplant unter die 3 %-Grenze fallen dürfte. Sie forderte Italien jedoch auf, die Reform des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zu ratifizieren, der alle anderen Länder der Eurozone bereits zugestimmt haben. Lagarde räumte zwar ein, dass der ESM derzeit vielleicht nicht benötigt wird, betonte aber seine Bedeutung als Sicherheitsnetz für mögliche künftige Krisen.
Die Wall Street erlebte einen Rückschlag, als gemischte Tech-Ergebnisse und der vorsichtige Zinsausblick der Federal Reserve die Marktstimmung trübten. Die großen Technologieunternehmen meldeten unterschiedliche Ergebnisse: Meta stürzte aufgrund umfangreicher KI-Investitionspläne um 11 % ab, während Amazon aufgrund einer starken Cloud-Performance um 10 % zulegte. Der DAX stagnierte inmitten der globalen Marktunsicherheit und die Anleger blickten auf die bevorstehende EZB-Sitzung, um eine Orientierung zu finden.
Detaillierte Leistungskennzahlen für den SPDR Portfolio Long Term Corporate Bond ETF, die verschiedene Risiko- und Renditestatistiken zeigen, darunter 10,19 % seit Jahresbeginn, 156,96 % seit Auflegung und verschiedene Alpha-, Beta- und risikobereinigte Renditemessungen über verschiedene Zeiträume.
Ein neuer Risk and Resilience Index von Henley & Partners stuft die Schweiz als das sicherste Land der Welt während globaler Krisen ein und führt dabei Faktoren wie robuste Institutionen und soziale Stabilität an. Europa schneidet insgesamt gut ab, während die USA aufgrund von Problemen des sozialen Zusammenhalts, hoher Verschuldung und alternder Infrastruktur schlecht abschneiden. Die Studie hebt die Anpassungsfähigkeit als entscheidend für Nationen hervor, die mit sich überschneidenden Schocks wie Klimawandel, KI-Revolution und Handelsstreitigkeiten konfrontiert sind.

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